Carsharing ist nicht gleich Carsharing - Oply

Die Varianten haben unterschiedliche Wirkungen

Oply ist mit der Vision angetreten, das private Auto obsolet zu machen. Dafür haben wir ein neues zonen-basiertes Modell entwickelt, bei dem für jeden Fahrtanlass ein Auto in der Nachbarschaft zur Verfügung steht. Durch die Kombination aus spontanen Flex-Buchungen und Plan-Buchungen bis zu sechs Monate im Voraus befriedigt Oply alle möglichen Nutzungsszenarien für PKWs und Transporter. Dass dieser Carsharing-Ansatz Menschen bei der Abschaffung privater Autos unterstützt, bestätigt eine kürzlich veröffentlichte Umfrage des Bundesverband CarSharing

Laut der Studie entlasten die verschiedenen Carsharing-Varianten unsere Städte unterschiedlich stark. Am positivsten auf Pkw-Besitz und Pkw-Nutzung wirken sich stationsbasierte und Mischmodelle wie Oply aus. Unter 1.000 Nutzern von stationsbasiertem Carsharing haben 108 ein privates Auto, bei kombinierten Angeboten sind es sogar nur 104 PKWs. Reine Free-Floating-Angebote haben hingegen kaum verkehrsentlastende Wirkung. Hier ist bei 1.000 Nutzern die Zahl privater Autos mit 485 fast fünf Mal höher.

Die bcs-Studie zeigt auch im Zeitverlauf nach der Anmeldung bei einem Carsharing-Anbieter, dass stationsbasierte und kombinierte Systeme den Autobestand deutlicher reduzieren. Kunden, die sich hier angemeldet haben, schaffen ihre Autos fast drei Mal häufiger ab, als die Nutzer von Free-Floating-Anbietern.

Carsharing als Auto-Ersatz

Bei den Nutzern gemischter und stationsbasierter Varianten stimmen mit 40 und 31 Prozent die meisten Menschen der Aussage voll und ganz zu, dass Carsharing ein vollwertiger Ersatz für das eigene Auto ist. Bei Free-Floating sagen das nur 13 Prozent der Nutzer.

Das das Carsharing Konzept von Oply dadurch in seiner verkehrsentlastenden Wirkung bestätigt wird freut uns natürlich. Denn wenn wir nach München und Hamburg in diesem Jahr weitere Städte starten, können wir zusammen mit unseren Nutzern einen großen Beitrag zur Verkehrswende leisten.